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Diese Tests sind optional. Wird statt einer der Ziffern ein „X“ angegeben, bedeutet dies, daß die Schutzwirkung gegenüber diesem Risiko nicht getestet wurde.
a) Brennverhalten: Zeit in Sekunden, in der das Material weiterbrennt,
nachdem die Flamme gelöscht wurde.
b) Kontaktwärme: Temperaturbereich (100-500 °C), in dem der Handschuhträger für
mind. 15 Sekunden keinen Schmerz spürt.
c) Beständigkeit gegen Konvektionshitze:
Zeitdauer, den Hitzetransfer einer Flamme zu verzögern
d) Beständigkeit gegen Strahlungswärme:
Zeit, um bestimmte Materialtemperatur zu erreichen.
e) Beständigkeit gegen kleine Flüssigmetall-Spritzer:
Zahl der Tropfen, bis bestimmte Materialtemperatur erreicht wird.
f) Beständigkeit gegen große Flüssigmetall-Spritzer:
Hitze, die nötig ist, um Material zu löchern.
Hitzebeständige Materialien:
Kevlar: Kevlar ist eine flexible Textilfaser, die eine außerordentlich hohe Schnitt- und Stichfestigkeit besitzt. Das Material schmilzt nicht, es beginnt ab 425 °C zu verkohlen, kann aber begrenzt Berührungen bis zu 500 °C ausgesetzt werden.
Glasfaser: Glasfaser ist universell einsetzbar, ist flammfest und nicht brennbar. Sie ist temperaturbeständig bis ca. 500 °C, erweicht bei 840 °C und schmilzt ab 1200 °C. Glasfaser ist hautfreundlich und hat eine gute chemische Beständigkeit.
Seroton: Seroton ist ein Hitzespaltleder, wobei durch spezielle Gerbung verhindert wird, daß das Leder bei Hitze schrumpft. Seroton ist temperaturbeständig bis 200 °C.