Thermische Risiken

EN 407

Dieses Piktogramm weist darauf hin, daß die Handschuhe und Kleidungsstücke auf Beständigkeit gegen Hitze und Feuerrisiken getestet wurden.

a b c d e f

 

Diese Tests sind optional. Wird statt einer der Ziffern ein „X“ angegeben, bedeutet dies, daß die Schutzwirkung gegenüber diesem Risiko nicht getestet wurde.

a) Brennverhalten:      Zeit in Sekunden, in der das Material weiterbrennt,

     nachdem die Flamme gelöscht wurde.

 

b) Kontaktwärme:       Temperaturbereich (100-500 °C), in dem der Handschuhträger für

                                       mind. 15 Sekunden keinen Schmerz spürt.

c) Beständigkeit gegen Konvektionshitze:

                                       Zeitdauer, den Hitzetransfer einer Flamme zu verzögern

 

d) Beständigkeit gegen Strahlungswärme:

                                       Zeit, um bestimmte Materialtemperatur zu erreichen.

 

e) Beständigkeit gegen kleine Flüssigmetall-Spritzer:

                                       Zahl der Tropfen, bis bestimmte Materialtemperatur erreicht wird.

 

f) Beständigkeit gegen große Flüssigmetall-Spritzer:

                                       Hitze, die nötig ist, um Material zu löchern.

 

Hitzebeständige Materialien:

 

Kevlar:         Kevlar ist eine flexible Textilfaser, die eine außerordentlich hohe Schnitt- und Stichfestigkeit besitzt. Das Material schmilzt nicht, es beginnt ab 425 °C zu verkohlen, kann aber begrenzt Berührungen bis zu 500 °C ausgesetzt werden.

Glasfaser:            Glasfaser ist universell einsetzbar, ist flammfest und nicht brennbar. Sie ist temperaturbeständig bis ca. 500 °C, erweicht bei 840 °C und schmilzt ab 1200 °C. Glasfaser ist hautfreundlich und hat eine gute chemische Beständigkeit.

Seroton:            Seroton ist ein Hitzespaltleder, wobei durch spezielle Gerbung verhindert wird, daß das Leder bei Hitze schrumpft. Seroton ist temperaturbeständig bis 200 °C.